Ausführliche News
Als wär's `ne Mark von mir
In diesem Modul (3), das die beka gemeinsam mit dem Partnerunternehmen Dresdner Verkehrsbetrieb AG (DVB) anbietet, geht es um Wirtschaftlichkeit, das heißt um Kosten und Erträge. Dabei soll das heikle Thema „Kosten“ nicht mit Vorwürfen und Kritik von „oben herab“ behandelt werden, sondern es soll das Kostenbewußtsein der Teilnehmer geschärft werden. Ein Appell zur Wirtschaftlichkeit ist ein Gebot der Stunde.Berufsbild der Fahrerin/des Fahrers
Angeregt durch den Film und vor allem durch die Person Horst Lamprechts, werden Bereiche genannt und mit Beispielen belegt, in denen Fahrer direkten Einfluss auf die Kosten und Erträge, sagen wir besser: Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit ihres Betriebes nehmen können. Damit wird die Position der Fahrerin/des Fahrers gestärkt und das Berufsbild um einen positiven Aspekt erweitert.
Um der Gefahr zu begegnen, daß die Teilnehmer durch Überfütterung mit Informationen eine Abwehrhaltung entwickeln (jeder blockt bei einem Zahlengewitter nach kurzer Zeit ab), sollen lediglich einige für die Fahrer interessante und für ihre Argumentation „nach draußen“ wichtige Informationen exemplarisch vorgestellt werden. Dabei haben wir uns auf die Beispiele beschränkt, die im Film gezeigt werden.
Die Memos bieten die notwendigen „Eselsbrücken“, um sich später an die Details zu erinnern oder um einzelne Fakten für bestimmte Argumentationen zu aktivieren.
Die Fahrerinnen und Fahrer müssen überzeugt werden, daß sie und nur sie das „Auge des Unternehmens vor Ort“ sind und daß sie damit eine große Verantwortung tragen, gerade dann, wenn es um Kosten geht.
Die Ziele
-Den Fahrerinnen und Fahrern wird bewußt, daß wirtschaftliches Denken und Handeln ein von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Unternehmen getragenes Leitmotiv sein muss, um im Wettbewerb bestehen zu können.
-Sie sammeln und prüfen Möglichkeiten, die speziell in ihrem Arbeitsbereich das Leitmotiv „Wirtschaftlichkeit“ unterstützen.
-Ihnen wird anhand konkreter Beispiele bewußt, welch' großen Einfluß sie durch ihre Arbeit auf die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens besitzen.
-Sie sind bereit, diese Einsichten noch stärker als bisher in der täglichen Praxis zu bedenken und entsprechend zu handeln.
-Sie sind auch bereit, dieses unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit verantwortliche Handeln im Kollegenkreis immer wieder zum Thema zu machen.
Zusatz- und Hintergrundinformationen für den Moderator/Trainer
Zum Thema „Kosten und Wirtschaftlichkeit“ findet der Moderator/Trainer ein kleines Lexikon mit wichtigen, immer wiederkehrenden Begriffen. Das Lexikon ist als „Beruhigung“ für den Moderator/Trainer gedacht, um sich bei Bedarf orientieren zu können. Voraussetzung für die Arbeit mit dem Modul ist das Lexikon nicht.
Der Film „Auge des Unternehmens vor Ort“
Der trotz seiner Sachlichkeit sehr motivierende Film spielt am Frühstückstisch der Familie Lamprecht. Horst jammert, daß im Betrieb alle nur von Kosten reden. Seine Frau provoziert ihn mit der Bemerkung: „Damit können die dich ja wohl nicht meinen, wo willst Du als Fahrer denn schon Kosten sparen? Da sind die „da oben“ aber erst mal dran." Horst fühlt sich in seiner Ehre gekränkt und weist seiner Frau anhand von Beispielen nach, daß er als Fahrer direkten und nicht unbedeutenden Einfluß auf die Wirtschaftlichkeit im Unternehmen hat und daß durch sein Mitdenken und durch sein Handeln Kosten vermieden werden können. Jedes Beispiel, das Horst anführt, wird als Realszene gezeigt und wirkt dadurch auf den Betrachter realistisch, glaubhaft und nachhaltig.
Die Kinder Svea und Dieter wirken durch ihre Kommentare als „belebende Elemente“ in dem von sachlichen Argumenten des Vaters bestimmten Film. Die beiden haben aber auch die Funktion, Horst Lamprecht durch Fragen und Provokationen die Möglichkeit für Erklärungen und Begründungen zu geben.
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