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Neuerscheinung

VDV-Schrift 612- Oberbau-Richtlinien für Nichtbundeseigene Eisenbahnen

„Oberbau-Richtlinien für Nichtbundeseigene Eisenbahnen – Ob-Ri NE“ Ausgabe 03/2018 Die Oberbau-Richtlinien für Nichtbundeseigene Eisenbahnen (Ob-Ri NE), Ausgabe 2018, ersetzen die bisherigen „Oberbau-Richtlinien für Nichtbundeseigene Eisenbahnen“ (Ob-Ri NE), Ausgabe 1984. Die Ob-Ri NE sind teilweise – soweit die Besonderheiten des Eisenbahnbetriebs oder die Zielsetzungen der Unternehmen dies nahelegen und ermöglichen – gegenüber sonstigen bautechnischen Regeln auf die speziellen Belange nichtbundeseigener Eisenbahnen ausgerichtet. Bei Anwendung anderer anerkannter Regeln der Technik ist das Mischungsverbot zu beachten. Die Ob-Ri NE enthalten als zentrales Regelwerk die Kernaussagen zum Oberbau der NE. Hierzu gehören unter anderem grundlegende Definitionen, Zusammenhänge und Vorgehensweisen. Auf ihrer Basis sollen Schienenwege der NE geplant, gebaut, betrieben und instandgehalten werden. Zu einigen Richtlinien sind Anhänge beigefügt, die weitergehende Informationen zum Thema geben, als Erläuterung, Beispiel oder Muster dienen oder Arbeitsabläufe beschreiben. Nicht alle Infrastrukturkomponenten und Bauformen werden über die Jahre hinweg unverändert produziert bzw. ausgeführt. Angesichts ihrer zum Teil abnehmenden praktischen Relevanz gehen die Ob-Ri NE nicht mehr auf alle (älteren) Infrastrukturkomponenten und Bauformen ein. Dies bedeutet nicht, dass ältere Infrastrukturkomponenten und Bauformen als „unsicher“ anzusehen wären. Folglich lässt sich aus der Neuherausgabe der Ob-Ri NE nicht ableiten, dass EIU ältere Infrastrukturkomponenten und Bauformen nicht mehr weiter verwenden dürften. Erst recht lässt sich aus der Neufassung der Ob-Ri NE nicht ableiten, dass EIU ihre Eisenbahninfrastruktur mit aktuellen Infrastrukturkomponenten und Bauformen ertüchtigen müssten.